Du kannst eine unfassbar teure und bildschöne Hochzeit planen und trotzdem einen Tag erleben, an den sich niemand mit diesem „Boah, war das geil!" zurückerinnert. Denn Geld kann beeindruckende Bilder kaufen, aber keine gute Stimmung. Hallo du Liebe und herzlich willkommen bei Heiraten leicht gemacht, deinem Podcast für eine entspannte, durchdachte und vor allem liebevolle Hochzeitsplanung. Hier erfährst du, worauf es wirklich ankommt, damit eure Hochzeit nicht nur auf den Fotos schön aussieht, sondern sich vor allem auch genauso anfühlt. Ich bin Kim, Hochzeitsplanerin und Hochzeitscoach, und ich helfe dir dabei, eure Hochzeit selbst zu planen, aber ohne dich in all den To-dos, Meinungen und vor allem kleinen Details zu verlieren.
Und heute sprechen wir über eine Frage, die sich eigentlich jedes Brautpaar irgendwann stellt, nämlich: Was macht eine Hochzeit wirklich unvergesslich? Denn niemand setzt sich am Anfang der Planung hin und sagt, ach Mensch, weißt du was, also eigentlich reicht uns vollkommen, wenn es einfach nur ganz nett wird. Und natürlich nicht, sondern du willst einen Tag erleben, an den du dich auch in 20, 30 oder 50 Jahren noch mit einem dicken, breiten Grinsen zurückerinnerst. Und einen Tag einfach, wo du hinterher sagen kannst, boah, das war so eine geile Hochzeit. Und natürlich willst du auch, dass eure Gäste sich gerne daran zurückerinnern, dass sie vielleicht noch Jahre später irgendeine Geschichte von eurer Hochzeit erzählen zählen und sofort wieder lachen müssen, ohne dass es was ultra Peinliches war.
Aber woran liegt es eigentlich, dass manche Hochzeiten genau das schaffen? Das ist Thema unserer heutigen Podcast-Episode. Und warum bleiben manche Hochzeiten wirklich hängen, während andere vielleicht zwar wunderschön waren, aber trotzdem irgendwie nicht dieses, ich sag mal, besondere Gefühl hinterlassen? Und ich kann dir schon mal sagen, es liegt nicht daran, wie teuer eure Hochzeit war, und es liegt auch nicht daran, wie viele Blumen dort standen. Heiraten, und es liegt auch nicht daran, ob ihr ein Feuerwerk, eine Feuershow und Streichquartett oder irgendeinen krass spektakulären Programmpunkt hattet.
Denn all diese Dinge, ja, sie machen Eindruck, aber auf über 150 Hochzeiten seit 2009 habe ich wirklich schon sehr, sehr viel gesehen und erleben dürfen. Egal ob es jetzt riesige Blumeninstallationen sind, Feuerwerke, Feuershows, krasse Künstler, Streichquartette, Dekos, wo allein die Blumen schon so viel gekostet haben, woanders eine ganze Hochzeit finanziert finanziert wird. Und ja, das kann sehr beeindruckend sein, und du siehst wahrscheinlich nicht jede Woche noch eine krasse Show, eine Hochzeit. Und logischerweise bleibt natürlich sowas im Gedächtnis. Aber das ist nicht die Art von unvergesslich, über die ich heute mit dir sprechen möchte.
Denn für mich persönlich ist eine Hochzeit nicht dann wirklich unvergesslich, wenn die Gäste hinterher sagen, boah, wow, die Blumen waren aber teuer, sondern wenn die Gäste alle zusammen sagen, boah, krass, was war das für ein schöner Tag, oder noch besser, wenn sie einfach sagen, ich hätte noch stundenlang weiter feiern können, oder sie gingen so schnell vorbei, es war so ein unfassbar schöner Tag. Denn eine Hochzeit kann sich unfassbar schön aussehen, aber sich trotzdem nicht gut anfühlen. Das ist wirklich etwas ganz, ganz Wichtiges, und vielleicht schreibst du das am besten einfach irgendwo direkt auf, denn eine Hochzeit kann unfassbar schön aussehen, aber sich trotzdem nicht gut anfühlen. Und das ist vielleicht schon einfach wirklich diese erste unbequeme Wahrheit dieser Folge, denn eine Hochzeit wird nicht automatisch gut, nur weil sie teuer, perfekt organisiert und wunderschön ausschaut. Also wenn du dann hast du richtig tolle Bilder mit, wenn du noch einen guten Fotografen hast.
Ich habe zum Beispiel eine Hochzeit begleitet, die sah wirklich aus wie ein Pinterest-Traum. Die Deko alleine Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber lag schon mindestens bei 15.000 €, wenn nicht sogar 20. Total crazy. Überall waren Blumen, es ist alles, war perfekt inszeniert und wirklich, dieses Bild hättest du sofort im Hochzeitsmagazin abdrucken können. Man muss ja auch vorstellen, bei der Trauung, du stehst da, diese Riesensäulen und gefühlt wirklich Tonnen von Blumen.
Aber die Braut saß am Nachmittag oben, sie war enttäuscht und sie war so ein bisschen schmollig tatsächlich, weil bei der Trauung scheinbar— ich weiß es nicht, habe sie nicht geplant, die Hochzeit, aber es hatte mich selbst abgestimmt— aber weil nicht die richtige Version ihres Liedes— es war das richtige Lied, aber es war scheinbar nicht die richtige Version gespielt worden. Und verstehe mich jetzt richtig, ich will das jetzt nicht kleinreden, weil wenn man sich auf etwas gefreut hat, das anders kommt, ist das definitiv nicht cool. Und deswegen verstehe ich ihre Enttäuschung, auch wenn ich jetzt natürlich nicht weiß, wie das genau zustande kam und bei wem das Missverständnis lag. Aber sie hatte sich Gedanken gemacht, sie hatte eine ganz bestimmte Vorstellung, und dann wurde das halt eben nicht so umgesetzt. Und unterm Strich war es halt eben Kommunikationsfehler bei der Abstimmung.
Aber während unten ihre ganzen Gäste waren, während dort ihre Hochzeit stattfand und all die Menschen gekommen waren, um mit ihr und ihrem Mann diesen Tag zu feiern, saß sie oben und hing gedanklich noch an dieser einen Songversion fest. Und auf einer anderen, auch unfassbar teuren Hochzeit war einer der beiden Bräutigame den ganzen Tag so angespannt, dass ich echt Schiss davor hatte, dass er gefühlt kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand. Und der Witz ist, weißt du, es ist gar nichts passiert. Es lief alles, alles war vorbereitet. Ich war als Zeremonienmeisterin vor Ort und habe mich um alles gekümmert, aber er war einfach innerlich den gesamten Tag im Alarmmodus.
Und ich habe mir auch im Nachgang sagen lassen, dass er schon einfach die komplette Hochzeit, weil da so viel Stress, Druck, Erwartungshaltung einfach gelandet ist, dass es einfach schon in die ganze Hochzeit begleitet hat und sich das am Hochzeitstag einfach zugespitzt hat. Und das Ding ist, natürlich haben das auch die Gäste gespürt, denn eure Gäste, ich meine, vielleicht leuchtet das nicht so ganz ein, aber es ist wirklich so, eure Gäste spüren, ob ihr wirklich anwesend seid. Und sie spüren, ob ihr euch freut, oder vor allem, ob ihr Lust auf den Tag, auf die Hochzeit, auf die ganze Gesellschaft habt, oder ob ihr euren Tag gerade tatsächlich vor allem am Erleben seid, oder ob ihr einfach die ganze Zeit woanders hängt gedanklich, zum Beispiel wie die ganze Organisation ist, oder ob der Fotograf weiß, wann das Gruppenfoto stattfindet, oder ob der DJ den richtigen Song spielen wird, oder ob die Trauzeugen die Wunderkerzen dran gedacht haben. Haben, die auf die Torte zu packen, oder ob der nächste Programmpunkt nicht hätte schon längst anfangen müssen. Und ich sag das jetzt nicht als Vorwurf, denn ihr seid die Gastgeber, und natürlich, verständlicherweise, willst du, dass alles funktioniert.
Aber wenn du dich an deinem Hochzeitstag im Hintergrund um alles kümmerst, dann kann eure Hochzeit organisatorisch perfekt laufen, Aber trotzdem fehlt ausgerechnet das, weswegen alle gekommen sind. Und jetzt darfst du raten, wegen euch, wegen dir, wegen deinem Schatzi. Und genau das ist der entscheidende Unterschied zwischen einer Hochzeit, die einfach nur schön ist, und einer Hochzeit, die wirklich unvergesslich ist. Und das simple Wort dahingehend ist Präsenz. Ein Brautpaar Ein Hochzeitspaar, das wirklich da ist, das Bock auf seine Gäste hat, das zusammen lacht, oder das auch einfach mal im Worst Case eine Enttäuschung, weil es vielleicht gerade geregnet hat, abschütteln kann, und das sich von einem Regenschauer, eben einer Verspätung oder eben einer falschen Songversion nicht den gesamten Hochzeitstag nehmen lässt.
Ich weiß, das hört sich jetzt so danach nach einer reinen Mindset-Sache an, nach dem Motto: Dann müsst ihr halt einfach ein bisschen locker bleiben. Aber so einfach ist es leider nicht, denn um am Hochzeitstag wirklich loslassen zu können, müssen vorher die Voraussetzungen dafür gegeben sein bzw. Geschaffen werden. Und genau deswegen sage ich, eine gute Stimmung, auch wenn man sich denken möchte, ist weitestgehend planbar. Sie ist natürlich nicht komplett kontrollierbar.
Das wäre auch wirklich langweilig. Aber sie ist planbar. Das Wetter ist nicht kontrollierbar. Menschen sind zum Beispiel nicht kontrollierbar. Und auch Dienstleistungen oder spontane Situationen sind einfach nicht bis ins letzte Detail kontrollierbar.
Aber du kannst eure Hochzeit so planen, dass eine gute Stimmung einfach so viel wahrscheinlicher und einfach quasi vorprogrammiert ist. Und aus meiner Erfahrung raus, nach über 15 Jahren, kommt es vor allem auf 3 Dinge an. Nämlich erstens das sogenannte Mindset, die mentale Einstellung und die Präsenz des Brautpaares, also von euch. Zweitens ein Hochzeitskonzept, das nicht nur die Optik plant, sondern das komplette Erlebnis. Viele verstehen Hochzeitskonzept, verwechseln das so ein bisschen mit Deko-Konzept, aber nein, es ist nicht das Gleiche.
Und drittens ein richtig gut durchdachter Ablauf. Wo einfach, falls du meinen Podcast schon ein bisschen gehört hast, wirklich dieser Flow herrscht, wo du sinnvolle Übergänge hast, klare Zuständigkeit und vor allem genug Flexibilität. Aber bevor wir tiefer in diese 3 Punkte einsteigen, möchte ich dir von einer Braut erzählen, die für mich wirklich perfekt zeigt, was eine unvergessliche Hochzeit wirklich ausmacht. Und ich habe mit der lieben Judith tatsächlich schon ein Interview geführt, es ist die Podcast-Episode 94, schon ein bisschen älter, aber oldie but goldie. Judith hat während der Corona-Zeit geheiratet, und bei ihrer Hochzeit ging wirklich gefühlt alles schief, was hätte schiefgehen können.
Die Hochzeit musste wirklich verschoben werden, lange war nicht klar, unter welchen Bedingungen sie überhaupt hätte stattfinden können, und teilweise wusste sie wenige Stunden vorher noch gar nicht, wie sie genau alles umsetzen soll. Super, oder? Und dann, halt dich fest, dann kam noch der Regen. Der Sektempfang musste angepasst werden, die Fotos mussten anders organisiert werden, und die ursprünglichen Vorstellungen konnten einfach nicht eins zu eins umgesetzt worden. Richtig gut, ne?
Und wenn du dir diese Hochzeit nur auf einer Checkliste ansehen würdest, könntest du wahrscheinlich hinter ganz viele Punkte schreiben: Jo, nicht nach Plan gelaufen. Und trotzdem, hör gut zu, bezeichnet Judith ihre Hochzeit als ihre absolute Traumhochzeit und nicht als: Naja, unter den Umständen war sie ganz okay, sondern als Heiraten leicht gemacht hat. Und warum? Weil sie unterschiedliche Szenarien vorbereitet hatten, weil Menschen mit angepackt haben, weil sie alles vorbereitet hatte, weil sie irgendwann loslassen konnte, und vor allem, weil sie sich von allen Umständen nicht das Gefühl für ihre Hochzeit nehmen ließ. Und genau das ist der Punkt.
Eine gute, unvergessliche Hochzeit bedeutet nicht, dass alles bis ins kleinste Detail minutiös perfekt läuft, sondern eine gute Hochzeit bedeutet, dass ihr auch dann noch euren Tag erleben könnt, wenn eben nicht alles perfekt läuft. Und das ist dieser riesige Unterschied. Ich hatte vor kurzem wieder so eine Regensituation, und wir haben im Vorfeld wieder tausendmal hin und her überlegt, so, boah, wo halten wir die Trauung ab? Machen wir sie draußen? Machen wir es drinnen?
Schieben wir sie zeitlich nach vorne? Was sagt das Wetter? Und ihr kennt das vielleicht, je nachdem welche Wetter-App man schaut, kriegt man ja auch wirklich wieder direkt ganz andere Vorsagen. Und Und ja, das kann einen schon ein bisschen kirre machen. Und wenn wir das dann vorziehen, reicht dann überhaupt noch die Zeit für die ganzen Vorbereitungen, die wir noch zu tun haben?
Und am Ende haben wir uns dann entschieden, die Trauung trotzdem draußen stattfinden zu lassen. Und während der Trauung hatten wir wirklich das traumhaft schönste Wetter, einfach wirklich geniale Fotos, und alle haben sich so gefreut und gelacht, weil es einfach so schön war, so eine wundervolle Trauung. Und das Wetter einfach mitgespielt hat. Aber dann wirklich kurz vorm Auszug, ich mein, wie im Film, fing es an, wirklich wie aus Eimern zu schütten. Und natürlich, wir haben es so abgesehen, aber es war halt nicht so geplant.
Aber dann haben wirklich auf einmal alle mit angepackt, wir haben alles nach oben getragen, was wichtig war, und standen dann voll gequetscht unter einem Dach. Ich hatte dann noch so eine riesige Box, Musikbox, mitgeschleppt gehabt. Wir hatten Drinks, gute Musik und haben einfach gelacht. Das Brautpaar hat gemeinsam gelacht und alle haben so gefeiert, wie schön diese Trauung war. Und ich frage dich jetzt mal ganz ehrlich, was will man mehr?
Das war natürlich vielleicht nicht die perfekt inszenierte Version, die man vorher geprobt hat oder aus dem Ablaufplan ablesbar wäre, aber die Stimmung war richtig gut. Es war lebendig, es war echt und es war eine echte Gemeinschaft. Und genau daran erinnern sich Menschen einfach wirklich gerne zurück. Nicht weil weil der Regen so toll war, sondern weil alle gemeinsam das Beste draus gemacht haben. Und damit komme ich zum ersten wichtigen Punkt: Eure Haltung beeinflusst eure, die Stimmung auf eurer Hochzeit maßgeblich.
Und natürlich dürft und sollt ihr nervös sein, auf die positive Art. Es gibt dieses schöne positive Nervosität, dieses Kribbeln, weil ihr wisst, heute passiert was ganz Besonderes. Endlich ist der Tag gekommen, auf den ihr so lange hingefiebert habt. Aber dann gibt es halt doch diese andere Nervosität, dieses Gefühl, ständig aufpassen zu müssen, auf der Hut zu sein, dass irgendwas schiefgehen könnte, jedes Detail versuchen zu beobachten, und das Gefühl, irgendwie für alles verantwortlich zu sein. Und genau das überträgt sich, denn wenn ihr entspannt seid, dann fällt es auch euren Gästen viel, viel leichter, entspannt zu sein.
Und wenn ihr ausgelassen seid, dürfen eure Gäste ebenfalls ausgelassen sein. Und wenn ihr die ganze Zeit angespannt wirkt, dann fährt das halt auch auf eure Gäste ab. Und die meisten Brautpaare unterschätzen wirklich heillos, oder sehen es erst gar nicht, wie stark sie selbst die Atmosphäre ihrer Hochzeit beeinflussen. Und manchmal, du wirst es nicht glauben, reicht schon wirklich eine mini kleine persönliche Begrüßung. Weil viele denken das zwar, aber nein, ihr müsst keine 20-minütige Rede vorbereiten.
Und auch ganz ehrlich, keines der Gäste hört sich gerne 20-minütige Rede an, das ist langweilig. Aber sie wollen euch sehen, sie wollen was von euch hören, und sie wollen merken, dass ihr euch freut, einfach, dass euer Tag da ist, dass sie da sind, dass ihr den Tag mit denen verbringen wollt. Und nicht nur, dass ihr als Gastgeber im Hintergrund dafür sorgt, einfach, dass jeder sein Getränk bekommt, denn dafür gibt's ja Leute. Ich meine, ihr zahlt ja viel Geld dafür. Es gibt andere Leute, die sich darum kümmern, dass jeder sein Getränk hat.
Heiraten leicht gemacht macht. Aber dazu gehört aber auch, dass du dich vorher einfach wirklich ehrlich fragst: Welche Art von Hochzeit passt zu uns? Oder wie möchten wir uns an dem Tag fühlen? Wie viel Aufmerksamkeit fühlt sich für uns vielleicht noch gut an? Oder wie wollen wir diesen Tag gemeinsam mit unseren Gästen erleben?
Weil wenn zum Beispiel du und Schatzi überhaupt nicht gern im Mittelpunkt steht, dann solltet ihr euch zum Beispiel wirklich, wirklich hinterfragen, ob eine riesige Hochzeit mit sehr vielen Gästen überhaupt überhaupt zu euch passt. Weil die meisten machen es einfach so, wie es halt gewohnt ist, man lädt halt einfach alle ein, dann gibt's Trauung, Sektempfang, Torte. Aber nein, so muss es nicht sein. Denn an einer Hochzeit, wenn ihr eine Hochzeit mit Gästen feiert, dann steht ihr im Mittelpunkt. Punkt.
Die Gäste sind wegen euch da. Und das heißt jetzt natürlich nicht, verstehe mich richtig, dass ihr euch jetzt irgendwie eine Show abziehen müsst oder euch irgendwie verstellen müsst ist, aber eure Hochzeit sollte so gestaltet sein, dass ihr euch darin wiederfindet. Und damit kommen wir wirklich wieder zum zweiten Punkt, dem Hochzeitskonzept. Wenn viele Paare Hochzeitskonzept hören, denken sie an Farben, Blumen, Schriften, Papeterie, Deko, ne. Also zum Beispiel, ne, eine Boho-Hochzeit mit Salbeigrün, ganz viel Trockenblumen und vielleicht auch ein paar goldenen Details.
Und das kann natürlich Teil eures Hochzeitskonzepts sein, aber das ist eben noch kein vollständiges Konzept. Ein wirklich gut durchdachtes Hochzeitskonzept beantwortet halt auch Fragen wie zu— nicht nur wie soll es aussehen, sondern vor allem wie soll es sich anfühlen, wie sollen die Gäste den Tag erleben, wie möchtet ihr euch an dem Tag fühlen, wollt ihr wirklich eine krasse Party oder einfach wirklich einen entspannten Abend mit vielen persönlichen Gesprächen eine sehr emotionale Trauung oder eine elegante Feier, bei dem trotzdem niemand das Gefühl hat, sich besonders korrekt benehmen zu müssen. Und ich werde damit unterm Strich einfach nur sagen: Es ist eure Hochzeit, es sind eure Regeln. Aber dafür müsst ihr erstmal wissen, was eure Regeln sind. Denn wenn ihr selbst nicht wisst, welches Erlebnis ihr eigentlich schaffen möchtet, dann fangt ihr an, einfach wirklich so ein Sammelsurium aus schönen Ideen zu haben.
Und das ist tatsächlich das, was die meisten machen. Die meisten haben Sammelsurium aus ganz vielen schönen Ideen, und dann kommt hier noch ein Programmpunkt dazu, da noch eine Überraschung, und hier noch Aktion für die Gäste, und dann noch etwas, das du auf Insta oder Pinterest gesehen hast. Und am Ende habt ihr wirklich sehr viel geplant, aber nichts passt so richtig zu 100% zusammen oder greift ineinander. Denn mehr Programmpunkte bedeuten nicht automatisch mehr Erlebnis. Mehr.
Manchmal bedeutet mehr Programm tatsächlich, dass man mehr Unterbrechung hat, mehr Abstimmung hat, Menschen, die wissen müssen, wann was passiert, wo was zu stehen ist, und, oder auch mehr Momente, wo ihr wieder gedanklich schon beim nächsten Punkt seid. Und natürlich kann Musik zu einer guten Stimmung beitragen, super wichtig, oder auch Alkohol kann natürlich ein bisschen die Menschen ein bisschen lockerer machen. Und auch Spiele können echt lustig sein, wenn sie halt zu euch und den Gästen halt passen. Aber, aber, aber, aber, all diese Stimmen garantieren keine gute Stimmung. Es gibt wirklich großartige, unvergessliche Hochzeiten, wo bewusst zum Beispiel nicht getanzt wird.
Es gibt geniale Hochzeiten ohne Spiele, und es gibt Hochzeiten mit einer mega vollen Tanzfläche, die sich aber trotzdem nicht wirklich persönlich oder besonders anfühlen, weil man das Gefühl hätte, man könnte bei jedermanns Hochzeit dabei gewesen sein. Denn gute Stimmung heißt nicht automatisch, dass alle bis 4 Uhr morgens auf den Tischen zu tanzen haben, sondern gute Stimmung bedeutet, dass Menschen sich wohlfühlen, dass sie zum Beispiel wissen, was gerade passiert, dass sie nicht hungrig irgendwo herumstehen, dass keine ewigen Leerlaufzeiten entstehen, oder dass sie nicht alle 20 Minuten irgendwohin gescheucht werden für nächsten Programm Punkt. Und natürlich, dass ihr als Paar mittendrin seid, euren Tag wirklich erlebt und genießen könnt. Und genau dafür brauchen wir Punkt Nummer 3, nämlich einen gut durchdachten Ablaufplan. Das ist wirklich das A und O.
Bitte nimm das mit, schreib dir das hinter deine Ohren, weil das ist wirklich das eine— also was heißt das eine, aber das ist wirklich, wo ich merke, das weiß keiner. Warum? Ich weiß es nicht, aber Ein guter Ablaufplan ist das A und O, der Flow. Und damit meine ich eben keinen komplett rigiden Minutenplan, bei dem um 16:42 genau das und um 16:47 genau dies passieren muss. Das verwechseln einige tatsächlich.
Ein guter Ablaufplan soll und darf euch nicht kontrollieren, sondern euch den Rücken freihalten. Es berücksichtigt die Anzahl eurer Gäste, es berücksichtigt die Wege, es berücksichtigt, wie lange bestimmte Dinge wirklich in echt dauern, oder vor allem die ganzen Übergänge zwischen den einzelnen Programmpunkten. Und genau diese Übergänge werden halt einfach komplett vergessen. Die Trauung ist geplant, der Sektempfang ist geplant, das Essen, die Party. Aber zum Beispiel, wie kommen 100 Gäste von der Trauung zum Sektempfang?
Oder wer sagt ihnen, wo es weitergeht? Was machen die Gäste in der Zeit, während ihr beim Paar-Shooting seid? Wer kündigt das Essen an? Wer stimmt sich mit der Küche an? Wer entscheidet denn bei Regen, welche Variante wann wie umgesetzt gesetzt wird, gerade wenn das Wetter sich halt kurzfristig noch ändert.
Und die einzelnen Programmpunkte können alle wunderbar geplant sein, aber wenn die Übergänge nicht funktionieren, dann kann das trotzdem im gefühlten Chaos landen. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Uhrzeit der Trauung. Viele Paare setzen die Uhrzeit der Trauung einfach irgendwie fest, oder sie übernehmen die erstbeste Uhrzeit, die der Dienstleister ihnen halt vorschlägt, vielleicht manchmal einfach die Zeit, die denen halt passt, weil sie vielleicht eine weitere Buchung haben. Man weiß es nicht. Und manchmal hat man Glück und der Dienstleister weiß halt natürlich genau, worauf es eben ankommt, oder eben nicht.
Aber wenn die Trauung sehr früh beginnt, dann habt ihr zum Beispiel später eine riesige Lücke möglicherweise. Dann ist zum Beispiel Sektempfang vorbei, das Abendessen beginnt erst in 3 Stunden, und plötzlich stellt man sich die Frage, was machen wir jetzt eigentlich? Und das ist dann diese berühmt-berüchtigte Langeweile. Oder ihr versucht noch zwanghaft irgendein Programm in diese Zeit zu quetschen, das ihr eigentlich gar nicht wolltet und das im Zweifel aber noch super viel Geld kostet. Und dann müsst ihr vielleicht noch irgendwelche zusätzlichen Spießchen alles organisieren, weil eure Gäste hungrig sind und kein Mittagessen hatten.
Und wenn ihr zum Beispiel die Trauung sehr spät dagegen ansetzt, dann habt ihr natürlich weniger Leerlauf, aber vielleicht sitzt du hinterher da und denkst, boah, schade, ey, wir hätten so gerne mehr Zeit mit unseren Gästen verbracht. Denn ich glaube, der absolute Standardsatz von fast allen Bräuten nach ihrer Hochzeit lautet, der Tag ging viel zu schnell vorbei. Und wirklich, das sagen fast alle: Der Tag ging viel zu schnell vorbei. Und natürlich könnt ihr euren Hochzeitstag nicht endlos verlängern, aber ihr könnt euch vorher überlegen, wie ihr die Zeit, die ihr habt, an dem Tag oder das Wochenende wirklich sinnvoll nutzen könnt. Und genau deswegen sind solche eigentlich kleinen Entscheidungen wie zum Beispiel Uhrzeit der Trauung keine isolierte, einfache Entscheidung, sondern sie beeinflusst den ganzen Tag.
Und genauso wichtig sind halt auch Puffer. Puffer bedeutet eben nicht, dass eure Gäste eine Stunde gelangweilt herumsitzen sollen, sondern ein guter Puffer heißt, dass euer Ablauf halt auch wirklich atmen kann, dass eine Rede ein paar Minuten länger dauern kann, zwar nicht sollte, aber kann, oder dass ein Gast mit einer richtig schönen Überraschung um die Ecke kommen kann. Macht natürlich alles ein bisschen unruhiger, aber das passiert, und manchmal kommen die coolsten Sachen bei rum, oder dass ihr halt nicht sofort nervös müsst, werdet, wenn das Paar-Shooting halt 10 Minuten länger dauert oder sich irgendwas eben verschiebt oder wegen des Wetters irgendwas umgebaut werden muss. Eine Hochzeit darf und soll bis zu einem gewissen Grad flexibel sein, aber damit sie eben so flexibel sein kann, braucht sie vorher eben eine klare Grundlage. Es braucht klare Verantwortlichkeiten.
Jede wichtige Aufgabe sollte genau eine zuständige Person haben, nicht 5, die vielleicht irgendwie daran denken sollen, sondern eine Person. Wer hat die Ringe? Klassiker. Oder wer hat den Strauß? Ey, ich erlebe immer wieder, ich fasse es nicht, ne, dass der Strauß dann nicht da ist, wo ich denke, wie ist das möglich?
Ich meine, Gott sei Dank, das sind keine Hochzeiten, die ich geplant habe, sonst würde ich selbst vom Glauben abfallen. Aber trotzdem, es passiert immer wieder. Wer stimmt sich mit dem DJ an? Wer gibt der Küche das Zeichen? Wer spricht mit der Location?
Wer entscheidet bei einem Wetterumschwung, ob Plan A, B oder C umgesetzt gesetzt wird. Und bitte überleg dir wirklich genau, was du deinen Trauzeugen wirklich aufbrummen möchtest oder zumuten willst. Denn Trauzeugen spielen, finde ich, für die Stimmung wirklich eine wahnsinnig wichtige Rolle. Sie können Gäste zusammenbringen, weil sie kennen euch, eure Gäste. Ich meine, das sind so das wichtigste Bindeglied zwischen euch und euren Gästen.
Sie können das Gästebuch herumreichen, Überraschungen koordinieren und vor allem selbst richtig mitfeiern. Aber wenn sie gleichzeitig wirklich Ansprechpartner für Location, DJ, Foto, Catering, Gäste und alle spontanen Entscheidungen sind, dann sind sie wirklich teilweise komplett überfordert und dann können sie auch nicht mehr richtig mitfeiern. Denn eure Trauzeugen sind in der Regel keine Event Planner und gerade bei Situationen wie Regen oder ständig wechselndem Wetter entstehen wirklich innerhalb innerkürzester Zeit viele Entscheidungen. Also wenn gerade so Regen oder Schauer kommt, ne, dann kriege ich teilweise wirklich, da stehen 5 bis 10 Leute um mich herum, und dann braucht, muss eine Person eine Ansage machen. Da hat man auch keine Zeit, darüber zu diskutieren oder mit ChatGPT zu evaluieren, was jetzt am meisten Sinn macht.
Und wenn vorher nichts geklärt würde, dann müssen natürlich eure Trauzeugen dann in eurem Namen entscheiden. Wird draußen aufgebaut, alles wieder reingetragen, warten wir noch, wann informieren wir die Gäste, wann geben wir Location Bescheid, und, und, und, und währenddessen wollen eure Trauzeugen doch eigentlich auch einfach nur für euch da sein und gemeinsam mit euch feiern. Und genau da entsteht das Problem. Viele Paare verlieren sich vor ihrer Hochzeit in super kleinen Details, während wirklich große wichtige Entscheidungen, Abstimmungen einfach offen bleiben. Und es ist nichts falsch daran, Details sorgfältig zu planen, aber wenn die perfekte Serviettenfarbe feststeht, steht, aber kein Mensch weiß, wer bei Regen eine Entscheidung trifft, dann sind die Prios einfach falsch gesetzt.
Oder wenn jedes Gastgeschenk mit den Schleifchen perfekt aussieht, aber die Dienstleister keinen finalen Ablaufplan erhalten haben und wirklich wissen— weil viele kriegen zwar zugeschickt, schauen sich zwar nicht an, ne, und haben dann trotzdem keinen Plan, dann fehlt wirklich was ganz Entscheidendes. Und wenn eure komplette Deko bis ins letzte Detail durchgedacht ist, ihr am Hochzeitstag aber noch sämtliche Absprachen übernehmen müsst, habt ihr zwar eine schöne Hochzeit geplant, aber das Wichtigste, nämlich euch selbst dabei vergessen. Und eben eine durchdachte Planung heißt nicht, dass ihr alles zu kontrollieren habt, sondern das bedeutet, dass ihr die entscheidenden Dinge geklärt habt, dass die wichtigsten Aufgaben, alle wichtigen Aufgaben eine Zuständigkeit haben, dass eure Dienstleister wirklich wissen, wissen, nicht als E-Mail irgendwo abgelegt, sondern wirklich wissen, was geplant ist und euer Wunsch ist. Das ist— es gibt nämlich auch so viele Paare, die trauen sich gar nicht zu sagen, was sie sich wirklich wünschen, ne? Oder dass es einen Plan B und C gibt und dass du vor allem diese ganzen offenen Punkte irgendwann aus deinem Kopf herausbekommst.
Denn nur dann kannst du wirklich loslassen. Der Endspurt von der Hochzeit ist meistens immer super knackig. Deshalb ist es so, so wichtig, genügend Zeit einzuplanen. Und du kannst halt einfach nicht bis zum Abend von der Hochzeit die ganzen Abstimmungen führen und dann erwarten, dass du am nächsten Morgen Schalter einfach umlegst und vollkommen tiefenentspannt bist. Das funktioniert einfach so nicht, sondern dein Kopf braucht ein bisschen Zeit, um zu verstehen, es ist alles geklärt, wir haben alles gedacht, die Aufgaben sind verteilt.
Bestenfalls eine Woche bis 2 vor der Hochzeit, jetzt dürfen wir heiraten, weil dann ist immer noch so Termine, Maniküre, Pediküre etc. Und wenn dann trotzdem etwas anderes läuft als geplant, dann braucht man halt Kommunikation, weil Gäste finden es meistens überhaupt nicht schlimm, wenn irgendwas verschoben wird oder wegen des Wetters, weil das jeder nachvollziehen kann. Aber was wirklich unangenehm ist, wenn niemand weiß, was passiert, oh, das schaut aus mir schon wieder Und wenn alle irgendwie herumstehen, ne, sich anschauen, und das Brautpaar irgendwie dann sich halt verkrümelt, weil sie im Hintergrund hektisch versuchen, eine Lösung zu finden. Ah, worst case scenario. Deswegen wirklich, redet mit den Menschen, redet mit euren Gästen, gebt ihnen Orientierung und sprecht mit ihnen einfach wirklich.
Ich meine, das sind eure besten Freunde und Familie, dann macht gemeinsam das Beste draus. Und eure Gäste kommen eben nicht, um zu kontrollieren, ob eben exakt alles eingehalten wurde. Sie können, sie kommen, weil sie mit euch den Tag verbringen und feiern wollen. Und deswegen komme ich noch einmal zur Kernfrage dieser Folge: Warum werden manche Hochzeiten unvergesslich, während andere einfach nur schön sind? Und zwar nicht, weil in den unvergesslichen Hochzeiten alles perfekt läuft, sondern weil das Paar wirklich da ist, weil nicht nur die Optik, sondern wirklich das gesamte Erlebnis geplant wurde.
Und weil ein durchdachter Ablauf den Raum geschaffen hat, indem ihr wirklich alle loslassen könnt, ihr, die Trauzeugen, Familien und auch Gäste. Und vielleicht magst du deswegen einfach mal wirklich deine bisherige Planung mal anhand von 3 Fragen überprüfen, die ich jetzt für dich habe. Und zwar erstens: Habt ihr bisher nur geplant, wie eure Hochzeit aussehen soll, oder auch wie sie sich anfühlen soll?
2. Greifen eure einzelnen Programmpunkte wirklich schon sinnvoll ineinander? Also nicht nur auf dem Papier, sondern wirklich mit allen Übergängen, Zeiten, realistischen Wegen? Und 3. Sind die wichtigsten Zuständigkeiten so klar verteilt, dass ihr am Hochzeitstag wirklich Brautpaar sein könnt?
Nicht Ansprechpartner für die Location, nicht Ablaufkoordinatoren, nicht Problemlöser. Nicht Troubleshooter, sondern wirklich einfach nur Hochzeitspaar, Braut und Bräutigam, Braut und Braut, Bräutigam, Bräutigam, alle möglichen Konstellationen. Denn eure Hochzeit soll einfach nicht nur auf den Fotos— die Fotos sind wichtig, ja, aber die sollen nicht nur auf den Fotos gut aussehen, sondern sich auch vor allem genauso anfühlen. Und wenn du bei diesen Fragen gerade irgendwie gemerkt hast, dass bei euch zwar schon vielleicht einiges geplant ist, aber vielleicht steht es auch noch am Anfang, aber diese Gedanken trotzdem kennst, haben wir wirklich an alles gedacht, dann möchte ich dich zu meinem kostenlosen Live-Webinar einladen. Es findet Mittwoch, den 19.
August 2026 um 19 Uhr statt und trägt eben diesen Titel: Haben wir eigentlich an alles gedacht? Und da schauen wir uns wirklich mal gemeinsam an, was in eurer Planung jetzt wirklich wichtig ist, welche Entscheidungen weitere Bereiche eurer Hochzeit beeinflussen welche blinde Flecken viele Paare erst viel später bemerken, wenn der Hochzeitstag leider schon fast da ist. Und es geht vor allem nicht darum, noch mehr To-dos dir in den Kopf zu setzen oder aufzuschreiben, sondern dir vor allem dabei helfen, Klarheit reinzubringen, dass du weißt, was wirklich dran ist, was noch warten kann, und vor allem, wo es sich lohnt, einfach wirklich noch mal genauer hinzuschauen. Und ja, du kannst dich kostenlos anmelden unter www.heiraten leicht gemacht heiratenleichtgemacht.com/webinar. Ich schreibe es einfach gleich noch mal in die Shownotes rein, also heiratenleichtgemacht.de/webinar, oder nee, .com.
Verdammt, schau in die Shownotes rein. Ich freue mich natürlich am meisten, wenn du live mit dabei bist, aber falls du nicht dabei sein könntest, melde dich einfach trotzdem an, denn die Aufzeichnung gibt es für 72 Stunden zur Verfügung. Und bis dahin möchte ich, dass du aus dieser Folge vor allem einen Satz für dich mitnimmst: Eine gute Stimmung ist weitestgehend planbar, und zwar nicht, indem ihr jeden Moment kontrolliert, sondern indem ihr eure Hochzeit wirklich so gut durchdacht habt, dass ihr sie am Ende nicht mehr organisieren müsst, sondern wirklich einfach nur noch erleben könnt. Vielen Dank fürs Reinhören! Toll, dass du da warst!
Hab eine wunderschöne Woche! So, und ich sag wie immer: Bis dahin, deine Kim.